Eigentlich gibt es diesen Blog gar nicht.

Eigentlich wollte ich eine Fülle qualitativ hochwertiger Inhalte und Beiträge erstellen. Und eigentlich sollte all das wesentlich durchdachter daher kommen. Aber dann las ich von der wundervollen Idee zur #Autorinnenzeit, die Sven Hensel für den Mai erklärte, und meine guten Vorsätze waren dahin. Denn diese großartige Aktion bietet mir einerseits die Chance, Sie in meinen frisch gebackenen Autorinnenblog einzuführen, anderseits kann ich hier ausführlichere Beiträge leisten, als es mir die 140 Zeichen bei Twitter ermöglichen.

Daher steht mein heutiger Beitrag zur #Autorinnenzeit ganz im Zeichen des Eigennutzes und ich präsentiere Ihnen hiermit offiziell meine Gedankenwälder, die ich höchstpersönlich zum Naturschutzgebiet erkläre. Kleine Ideen und junge Gedanken sollen hier auf nahrhaften Boden treffen, um eines Tages zu kräftigen Rindenhäutern zu wachsen. Zunächst sind keine regelmäßigen Beiträge vorgesehen, sodass der Baumbestand sich eigenständig und frei von jedem Zwang entwickeln kann. Die Themen, die Sie hier erwarten, erstrecken sich von A, wie Alltagsbanalitäten bis G, wie Gedankenejakulat. „Warum nicht bis Z, wie Zukunftsvisionen?“, mögen manche an dieser Stelle fragen. Die Antwort ist einfach: Ich bin nicht größenwahnsinnig. Des Weiteren bin ich nicht weitsichtig oder ausreichend strukturiert, um mir solch weitreichende Betrachtungen anzumaßen. Meine Tagträumereien beziehen sich also auf das Hier und Jetzt oder nicht existente Fernen.

„Nicht noch einen Autorinnenblog!“, wird vermutlich auch der Ein oder Andere unter Ihnen denken und im Grunde stimme ich Ihnen zu. Genau dieser Gedanke hat mich lange beschäftigt, bevor ich die Entscheidung zu Gunsten eines eigenen Blogs traf. Wer soll das alles lesen? Ich komme selbst kaum hinterher bei all den großartigen Blogs und Autorenseiten. Den letzten Ausschlag für diesen Blog gab mein eigener Mitteilungsdrang. Denn wie in jeder guten Ehe, lautet das Kernproblem des Menschen: Niemand hört mir zu! Diese Plattform gibt mir nun die Möglichkeit, alle meine Gedanken und Ideen, die sich in meinem Kopf zu einem unbezwingbaren Chaos entwickeln, mehr oder weniger geordnet, in die Welt hinaus zu schreien. Und das absolut lautlos, unauffällig und völlig unabhängig davon, ob es jemanden interessiert oder nicht.

Mit dieser losen Sammlung erster Gedanken verabschiede ich mich jetzt in den Mai und freue mich auf die #Autorinnenzeit. Ich hoffe Sie hier, für den ein oder anderen Beitrag meinerseites, erneut begrüßen zu dürfen.

2 Gedanken zu “#Autorinnenzeit

  1. Gedankenwälder, die unter Naturschutz stehen – das ist ein Beweis dafür, dass trotz des hohen Wettbewerbs und des Überangebots an Content Qualität schlicht und ergreifend der Grund sein wird, warum man deinen Blog liest.
    Auch wenn du deine Leser siezt, bleib‘ ich mal so frecht btw 😉
    Frohes Schaffen und einen tollen Blogbeginn wünsche ich dir!

    1. Vielen Dank!
      Meine Antworten fallen tatsächlich etwas persönlicher aus. Aber man möchte ja keine potenziellen Leser durch übermäßige Aufdringlichkeit verschrecken. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.