Aus dem Schreiballtag

Ich lebe noch!

Auch wenn es sich aktuell nicht so anfühlt …

Ich hatte Ihnen eigentlich angekündigt, im Mai einige Beiträge zur #Autorinnenzeit zu leisten. Doch wie das Leben spielt, kam alles ganz anders. Allerdings ausnahmsweise in einem positiven Sinn. Ich bin derzeit wirklich ausgelastet mit meinen Autorentätigkeiten und das ist nicht selbstverständlich.

Einerseits bin ich mit der Überarbeitung zweier Kurzgeschichten, die aus dem Lektorat zurückgekehrt sind, beschäftigt. Wobei ich hiermit fast durch bin und es bald in die zweite Runde geht. Andererseits geht die Überarbeitung meiner Novelle „Eselmädchen“ gut voran und ich hoffe, sie bald an einige Testleser geben zu können. Darüber hinaus muss ich immer mehr Zeit für Recherche aufbringen, da die Überlegung, was ich mit dieser abgeschlossenen Novelle unternehmen werde, noch zu keinem eindeutigen Ergebnis geführt hat.

Außerdem war, bzw. bin ich auch noch als Testleserin aktiv und bin natürlich auch bestrebt, den jeweiligen Autor/Innen eine hilfreiche Rückmeldung zu geben.

Der Familienalltag wirft mir zudem einige Kieselsteine oder ab und an auch echte Felsbrocken in den Weg, sodass ich alles liegen lassen und meiner Familie zu Hilfe eilen muss.

Ich hoffe Ihnen an dieser Stelle bald etwas mehr Inhalt bieten zu können, doch zur Zeit haben meine Schreibprojekte einfach Vorrang. Wenn Sie jedoch das Bedürfnis verspüren, etwas von mir und über mich zu lesen, so besuchen Sie doch einmal den Blog der wundervollen Autorin Kia Kahawa. Abgesehen von zahlreichen nützlichen Beiträgen zu „Autoren an die Steuer“, finden sie hier ein Interview, indem mir die Autorin einige Fragen im Zuge der #Autorinnenzeit stellte.

Auf bald!

Wiebke Tillenburg

#Autorinnenzeit

Eigentlich gibt es diesen Blog gar nicht.

Eigentlich wollte ich eine Fülle qualitativ hochwertiger Inhalte und Beiträge erstellen. Und eigentlich sollte all das wesentlich durchdachter daher kommen. Aber dann las ich von der wundervollen Idee zur #Autorinnenzeit, die Sven Hensel für den Mai erklärte, und meine guten Vorsätze waren dahin. Denn diese großartige Aktion bietet mir einerseits die Chance, Sie in meinen frisch gebackenen Autorinnenblog einzuführen, anderseits kann ich hier ausführlichere Beiträge leisten, als es mir die 140 Zeichen bei Twitter ermöglichen.

Daher steht mein heutiger Beitrag zur #Autorinnenzeit ganz im Zeichen des Eigennutzes und ich präsentiere Ihnen hiermit offiziell meine Gedankenwälder, die ich höchstpersönlich zum Naturschutzgebiet erkläre. Kleine Ideen und junge Gedanken sollen hier auf nahrhaften Boden treffen, um eines Tages zu kräftigen Rindenhäutern zu wachsen. Zunächst sind keine regelmäßigen Beiträge vorgesehen, sodass der Baumbestand sich eigenständig und frei von jedem Zwang entwickeln kann. Die Themen, die Sie hier erwarten, erstrecken sich von A, wie Alltagsbanalitäten bis G, wie Gedankenejakulat. „Warum nicht bis Z, wie Zukunftsvisionen?“, mögen manche an dieser Stelle fragen. Die Antwort ist einfach: Ich bin nicht größenwahnsinnig. Des Weiteren bin ich nicht weitsichtig oder ausreichend strukturiert, um mir solch weitreichende Betrachtungen anzumaßen. Meine Tagträumereien beziehen sich also auf das Hier und Jetzt oder nicht existente Fernen.

„Nicht noch einen Autorinnenblog!“, wird vermutlich auch der Ein oder Andere unter Ihnen denken und im Grunde stimme ich Ihnen zu. Genau dieser Gedanke hat mich lange beschäftigt, bevor ich die Entscheidung zu Gunsten eines eigenen Blogs traf. Wer soll das alles lesen? Ich komme selbst kaum hinterher bei all den großartigen Blogs und Autorenseiten. Den letzten Ausschlag für diesen Blog gab mein eigener Mitteilungsdrang. Denn wie in jeder guten Ehe, lautet das Kernproblem des Menschen: Niemand hört mir zu! Diese Plattform gibt mir nun die Möglichkeit, alle meine Gedanken und Ideen, die sich in meinem Kopf zu einem unbezwingbaren Chaos entwickeln, mehr oder weniger geordnet, in die Welt hinaus zu schreien. Und das absolut lautlos, unauffällig und völlig unabhängig davon, ob es jemanden interessiert oder nicht.

Mit dieser losen Sammlung erster Gedanken verabschiede ich mich jetzt in den Mai und freue mich auf die #Autorinnenzeit. Ich hoffe Sie hier, für den ein oder anderen Beitrag meinerseites, erneut begrüßen zu dürfen.