… und die Esel

Werte Damen, werte Herren,
am kommenden Samstag, den 10.02.2018 (übrigens ein viel zu schöner Tag, um ein Karnevalssamstag zu sein), feiere ich die Geburtstunde meines Eselmädchens und verlose zwei signierte Ausgaben von Eselmädchen!

Doch bevor wir zu Ihrem aktiven Part an diesem Ereignis kommen, erst einmal die Fakten:
Mein Debüt Eselmädchen erscheint über den Twentysix Verlag und ist in einschlägigen Onlineshops sowie über den Buchladen Ihres Vertrauens erhätlich. (ISBN: 9783740743017)

Eselmädchen sucht Menschen, die gerne lesen, denken, zweifeln und verzweifeln, sich wundern, rätseln, weinen, ein bisschen lachen und manchmal ratlos mit dem Kopf schütteln. Besonders hilfreich ist es, wenn Sie diese beneidenswerte Fähigkeit besitzen, nur eine Augenbraue hochzuziehen. Doch am allerwichtigsten ist mir, dass Sie in der Lage sind, sich auf etwas Fremdartiges einzulassen und auf seine Wirkung zu warten. Ich will nicht behaupten, dass die Idee hinter Eselmädchen neu ist, vermutlich ist sie so alt wie die Zivilisation, aber ich kann mir vorstellen (oder ich hoffe zumindest), dass sie heraussticht und letztlich für jeden etwas anderes bedeutet.

Jetzt aber ran an die Esel!

Ich verlose zwei signierte Ausgaben von Eselmädchen, alles was Sie benötigen, um in dem Lostopf zu landen sind folgende Dinge:

  1. Einen aktiven Twitter- oder Instagram-Account
  2. Fotogene Esel und Eselinnen in Ihrer Nachbarschaft
  3. Ein Foto-zauber-wunder-Dings öhm … Smartphone.

Zeigen Sie mir ein Foto von Ihrem liebsten Esel oder Ihrer liebsten Eselin (wie gut, dass jetzt Karneval ist) und posten dieses bis zum 09.02.2018 unter dem #Eselmädchen auf Twitter oder Instagram. Die Gewinner werden am folgenden Tag aus allen Teilnehmern ausgelost.

Ich freue mich auf Ihre Esel!

Wiebke Tillenburg

 

Eselmädchen

Ende der Eselei.

Etwa eineinhalb Jahre habe ich geschrieben, zur Seite gelegt, wieder geschrieben, verworfen, umgeschrieben, gekürzt, neu geschrieben, ruhenlassen, geschrieben, überarbeitet, geweint, geflucht, geschrieben, überarbeitet, noch ein bisschen geflucht, mir endlich einen Ruck gegeben, geschrieben, mich informiert, einen Entschluss gefasst und es unter weiteren, unzähligen Tränen, Flüchen und Überarbeitungen zu einem Ende gebracht. Am 20. Dezember 2017 habe ich endlich das letzte, endgültige Häkchen in einem ganz bestimmten Onlineformular gesetzt und die Entertaste betätigt.

Kurz gesagt: Eselmädchen ist fertig!

Der offizielle Veröffentlichungstermin ist der 10.02.2018. An diesem Tag wird mein „Eselmädchen“ in die Welt entlassen und hoffentlich einige Gedanken und Emotionen freisetzen.
Positive ebenso wie negative.

Aber was ist mit meinen eigenen Gefühlen?
Um ehrlich zu sein, fühle ich mich gerade etwas erschlagen, müde und erschöpft, aber glücklich. Ich schätze, ich flippe so richtig aus, wenn ich mein Buch in den Händen halte.
Wenn ich ehrlich bin, überwiegt derzeit sogar die Angst vor den Reaktionen.
Ich befürchte (nein, eigentlich bin ich sogar sehr stolz darauf), dass „Eselmädchen“ nicht ganz einfach ist. Meine Leser werden Geduld haben müssen mit mir und meiner Geschichte. Ich habe Angst, nicht oder gar falsch verstanden zu werden. Dass mir mein gewagtes Spiel mit Klischees und Streotypen um die Ohren fliegt oder dass niemand die Idee hinter der Geschichte erkennt. Es wird berechtigte Kritiken geben, die ich allerdings weniger fürchte, als gar keine Reaktion auszulösen.
Und dann sind da ja noch die Fehler. Natürlich habe ich meinen Text an Testleser gegeben und natürlich habe ich ihm ein Lektorat sowie ein Korrektorat gegönnt und danach selbst noch etwa drölfzigtausend Kontrollen durchgeführt. Doch da ist dieses Stimmchen in meinem Hinterkopf, das mir immer wieder zuflüstert, dass ich bestimmt etwas übersehen habe.

Jetzt sitze ich hier, nur noch wenige Wochen vor der Veröffentlichung, mit einer wirklich unangenehmen Nesselsucht (meine übliche Reaktion auf Stress) und frage mich, ob das wirklich der richtige Job für mich ist, wenn ich derart heftig auf eine anstehende Veröffentlichung reagiere.
Die Antwort ist zum Glück sehr einfach: Ja!
Denn trotz der ganzen Aufregung, bin ich immernoch davon überzeugt, keine allzu schlechte Buchstabenschubserin und Gedankendreherin zu sein. Außerdem macht mich das Schreiben glücklich und es hat die Leere aus meinem Leben verdrängt.

Deshalb werde ich Sie und mich in den nächsten Wochen ganz sanft auf die Veröffentlichung von „Eselmädchen“ vorbereiten, indem ich Ihnen einige Informationen zu meinem philosophisches Fantasymärchen biete und ein paar Kleinigkeiten über die Hintergründe der Geschichte verrate. Außerdem steht schon sehr bald die Enthüllung des wundervollen Covers an, das Tina Köpke für mein „Eselmädchen“ gezaubert hat, weil ich es selbst kaum erwarten kann, es Ihnen endlich zu präsentieren.

Ich freue mich, über Ihre Begleitung in dieser aufregenden Zeit und hoffe, am Ende ein paar Ihrer Erwartungen erfüllen zu können.
Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes, erfolgreiches und vor allem glückliches Jahr 2018!

Ihre Wiebke Tillenburg

 

Der Mörder lauert im Garten

Meine werten Damen und Herren,

ich präsentiere hier meinen Beitrag zur fünften „ClueWritingChallenge“.
Das vorgegebene Setting für diese Kurzgeschichte war „Garten“ und die zu verwendenden Clues lauteten: „Trompete“, „Mischsalat“, „Wissen“, „Stein“ und „Schreibtisch“.

Der Mörder lauert im Garten

Emmis Ideen waren meist kindisch, oft unsinnig und manchmal gefährlich. Besonders schlimm war es, wenn ihr langweilig war, wie an diesem ganz besonders öden Ferientag. Mama war arbeiten, Papa erledigte Einkäufe und ich musste auf meine neunjährige Schwester aufpassen. Ich war zwölf und hasste es. Emmi war klein, albern und es war einfach nicht cool, in den Ferien mit der kleinen Schwester zu spielen.
„Sollen wir Detektive sein?“, unterbrach Emmi unser halbherziges Monopolyspiel.
„Und was machen Detektive so?“, fragte ich desinteressiert.
„Sie suchen nach Spuren und beschatten Leute und manchmal“, jetzt flüsterte sie, „finden sie sogar Leichen.“
Ich horchte auf. Emmi liebte Geschichten über Detektive und Geheimnisse, doch kamen in ihren Büchern und Hörspielen keine Leichen vor, da war ich mir sicher.
„Hast du wieder heimlich in Mamas Krimis gelesen?“, woher sollte sie dieses Wissen sonst haben?
„Du verrätst mich doch nicht, oder?“, fragte sie mit schief gelegtem Kopf.
„Nein, aber nur wenn ich heute deinen Nachtisch bekomme“, ich genoss einen Augenblick den beleidigten Ausdruck in ihrem Gesicht, „und du mir zeigst, was Detektive an so einem Tag machen.“

Der verlorene Nachtisch war schlagartig vergessen.
„Zuallererst brauchen wir eine Lupe“, stellte Emmi eifrig fest, „damit suchen wir nach Spuren.“
„Nach was für Spuren denn und wo überhaupt?“
„Was es für Spuren sind kann man vorher nie genau wissen, aber ich schlage vor, wir fangen hier im Garten an.“
„Im Garten? Warum denn im Garten?“, fragte ich gespielt ahnungslos.
„Weil der Mörder immer im Garten lauert“, antwortete Emmi, „hol du erstmal eine Lupe.“

Also ging ich ins Wohnzimmer und suchte in Papas Schreibtisch nach seiner Lupe. Als ich damit zurück in den Garten kam, hockte Emmi vor der kleinen Mauer zum Nachbargrundstück.
„Schon was gefunden?“, fragte ich von Weitem.
„Ja, sicher!“, rief sie aufegregt, „Komm schnell her!“
Gemächlich schlenderte ich zu ihr. Bloß nicht zuviel Interesse zeigen, das stachelte die nur an.
„Sieh mal“, sagte sie als ich sie erreichte und deutete auf einen bunten Mischsalat aus Butter- und Gänseblümchen sowie einigen Löwenzahnblättern.
„Da hat sich wohl ein hungriges Kaninchen ein Mittagessen gesammelt“, schlussfolgerte ich.
„Nein, du Dummkopf. Sieh sieh doch mal ganz genau hin!“
Sie hielt die Lupe über die Ansammlung von Blüten und Blättern und ich blickte gelangweilt hindurch.
„Der Salat ist nicht besonders frisch?“, rätselte ich.
„Nein!“, rief sie genervt. „Dieser Löwenzahn,“ sie nahm ein Büschel in die Hand, „wuchs hier in der Mauer. Und jetzt sieh dir die Druckstellen an. Da ist doch jemand draufgetreten.“
Ich sah genauer hin. Mit viel Phantasie ließen sich in den zermatschten Blättern ein Sohlenprofil erkennen. Ich setzte eine strenge Miene auf.
„Du hast den Löwenzahn aus der Wand gerissen?“
Zerknirscht sah Emmi mich an.
„Er ließ sich so schlecht untersuchen. In dem Schatten von der Hecke konnte ich gar nichts erkennen.“
Mahnend hob ich einen Finger. „Ein richtiger Detektiv darf niemals Beweismaterial anfassen und erst recht nicht entfernen.“
„Ja, aber ich musste das Muster doch mit dem auf den anderen Blumen vergleichen.“
„Achso, dann wollen wir das noch einmal gelten lassen“, ich beschloss einige Lücken in der Beweisführung zu ignorieren. „Was schließt du denn aus diesen Hinweisen?“
Emmi grübelte eine Weile angestrengt und fragte dann: „Hast du Herrn Wildkorn in letzter Zeit Trompete spielen hören?“
Herr Wildkorn war unser Nachbar, doch ich verstand nicht, wie Emmi jetzt ausgerechnet auf ihn kam.
„Nein, warum fragst du?“
„Weil ich ihn auch nicht gehört habe. Wir hatten aber die ganze Zeit gutes Wetter und dann übt er immer auf der Terrasse. Am Anfang der Ferien hat er uns damit wahnsinng gemacht, erinnerst du dich?“
„Ja schon. Aber sei doch froh, dass er ein paar Tage Ruhe gibt. Ich verstehe nicht, was das mit deinen angeblichen Fußabdrücken zu tun haben soll.“
„Stell dir vor, ein Mörder ist über unsere Mauer in Herrn Wildkorns Garten geklettert und der arme liegt seit Tagen tot in seinem Haus. Er ist bestimmt schon ganz verfault.“
Ich zog eine Augenbraue hoch. „Jetzt mal im Ernst Emmi, was für Bücher hast du gelesen?“
Doch Emmi beachtete mich überhaupt nicht. Sie hatte sich bereits der Mauer zugewandt und forderte mich auf, eine Räuberleiter zu machen.
„Emmi, das geht nun wirklich zu weit!“
„Ach was“, entgegnete sie, „wir sind doch Detektive.“
Mit diesen Worten begann sie, die niedrige Mauer ohne meine Hilfe hinauf zu klettern. Schließlich saß sie oben, schwang ihre Beine auf die andere Seite und ich hörte, wie sie mit einem dumpfen Plumpsen im benachbarten Garten landete.

„Emmi, ist alles gut? Hast du dir weh getan?“, rief ich leise hinüber.
Keine Antwort. Ich wurde nervös und folgte ihr. Als ich mich neben ihr in einen Johannisbeerstrauch fallen ließ, strahlte sie mich mit vollem Mund an.
„Gwuck mal, Wohammisbeeren.“
Ich verdrehte die Augen. „Ich dachte, wir klären hier einen Mordfall“, flüsterte ich und genehmigte mir ebenfalls eine Hand voll der roten Früchte.
Emmi wurde schlagartig wieder ernst.
„Am besten schleichen wir uns hier im Gebüsch an der Mauer entlang bis zur Terrasse und sehen uns erstmnal vorsichtig um.“
Ohne meine Reaktion abzuwarten, kroch sie voran durch die dicht stehenden Sträucher, die entlang der gesamten Mauer wuchsen. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als ihr zu folgen. Schließlich konnte ich sie hier doch nicht alleine lassen.

Wir hatten zwei Drittel des Weges zurückgelegt als Emmi plötzlich anhielt. Ich stieß beinahe gegen sie.
„Sieh mal“, flüsterte sie und deutete vor sich auf den Boden.
„Ein Stein“, bemerkte ich fachkundig.
„Ja, aber hier“, sie zeigte auf eine Stelle des faustgroßen Steins, „das ist doch Blut.“
Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass tatsächlich etwas Rotes an dem Stein haftete.
„Und jetzt?“, fragte ich wiederholt.
„Wir nehmen den Stein mit. Steck du ihn in deine Tasche, aber achte darauf, dass du ihn nur mit dem Ärmel anfasst. Das ist bestimmt die Mordwaffe.“
„Die Mordwaffe?“, fragte ich entsetzt.
„Ja, damit hat der Mörder Herrn Wildkorns Kopf eingeschlagen oder so“, ihre Augen leuchteten bei diesen Worten. Ich musste Mama unbedingt darum bitten, ihre Krimis zu verstecken.

Suchend blickte Emmi durch das dichte Gestrüpp in den Garten.
„Da! Sieh mal!“, rief sie plötzlich und deutete durch die Zweige zur Terasse. Dort stand ein Gartentisch aus Plastik mit vier Stühlen. Und auf dem Tisch lag etwas. Durch die Zweige konnte ich es nicht gut erkennen, aber in der Sonne glänzte es metallisch.
„Was ist denn da?“, fragte ich.
„Das ist seine Trompete!“, stieß sie aufgeregt hervor. „Dass er sie hier so einfach auf dem Tisch liegen lässt, erscheint mir rätselhaft.“
„Warum?“, flüsterte ich, „Vielleicht hat er sie nach dem Spielen einfach abgelegt.“
„Denk doch mal nach“, forderte mich meine kleine Schwester auf. „Es sieht doch so aus, als ob er sein Instrument nur kurz abgelegt hat, weil er abgelenkt wurde. Aber wir haben ihn heute gar nicht spielen hören. Das passt doch nicht zusammen.“
„Und was denkst du, was passiert ist?“, fragte ich genervt.
„Jemand ist in seinen Garten geklettert, Herr Wildkorn hat ihn gesehen und seine Trompete abgelegt, um mit dem Unbekannten zu sprechen oder ihn zu verjagen. Der Eindringling fühlte sich bedroht oder so und sie haben gestritten. Und dann hat der Mörder ihm mit dem Stein den Kopf eingeschlagen.“

Ich dachte über Emmis Worte nach und fragte mich, wie ich überhaupt in diese Situation geraten war. Eigentlich wollte ich bloß meiner kleinen Schwester eine Freude machen, die sich jetzt einen Mordfall zusammengesponnen hatte und ich wusste nicht, wie ich da wieder rauskommen sollte. Daher beschloss ich, die Sache einfach durchzuziehen.
„Dann sollten wir nachsehen, wie es Hernn Wildkorn geht“, sagte ich, machte einen entschlossenen Schritt aus dem Gebüsch heraus und hielt Emmi auffordernd meine Hand hin. Emmi wirkte verwirrt wegen meines plötzlichen Tatendrangs und griff nur zögerlich danach. Gemeinsam gingen wir einige Schritte auf die halbherzig gepflegte Wiese hinaus und blickten uns erneut um. Niemand war zu sehen.
„Herr Wildkorn“, flüsterte Emmi.
Für einen Augenblick hielten wir den Atem an. Keine Reaktion.
Dann bemerkte ich etwas und tippte Emmi auf die Schulter. Mit dem ausgestreckten Zeigefinger wies ich auf das Gartenhäuschen, das sich am hinteren Ende des Gartens befand. Die Tür stand einen Spalt breit offen.
Emmi sog scharf die Luft ein und flüstere fast tonlos: „Da drin liegt bestimmt die Leiche. Ob der Mörder noch da ist? Ich meine, warum sollte die Türe sonst noch offen stehen?“
Allmählich wurde mir die Sache unheimlich. Emmis Geschichte erschien mir gar nicht mehr so abwegig. Mit klopfendem Herzen schlich ich auf das Gartenhaus zu. Emmi griff nach meiner Hand und folgte mir. Als wir es erreichten, lugten wir mit angehaltenem Atem durch den schmalen Türspalt.

Es war dunkel und wir konnten nur Schatten erkennen. Doch jemand bewegte sich. Ein Mann, nicht allzu groß und etwas rundlich und er beugte sich über etwas, das vor ihm auf dem Boden lag. Mir entfuhr ein Schrei und ich machte auf dem Absatz kehrt, um zur Mauer zurückzurennen. Doch meine kleine Schwester hielt mich fest und während ich versuchte, sie mit mir fortzuziehen, zog sie die Tür des Gartenhauses auf. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sich der Mann aufrichtete und sich, erstaunlich schwerfällig für einen Mörder, zu uns umdrehte. Dann erkannte ich die weiße Lockenmähne.
„Herr Wildkorn, was machen Sie denn da?“, entfuhr es mir.
„Das gleiche könnte ich euch fragen“, antwortete Herr Wildkorn mit einem freundlichen Lächeln.
„Herr Wildkorn, wir haben Sie heute nicht spielen hören und dann wollten wir nachsehen und haben einen blutigen Stein gefunden und die Trompete gesehen und Sie waren nicht da und wir haben gedacht, Sie wären tot“, sprudelte ich heraus.
Verständnislos sah Herr Wildkorn mich an und zog eine Augenbraue hoch. Emmi mischte sich ein:
„Wir sind doch Detektive und wir haben Sie heute Morgen nicht Trompete spielen gehört und einige Spuren gefunden und dann wollten wir nachsehen, ob es Ihnen gut geht.“
„Das klingt nach einer aufregenden Geschichte. Die müsst ihr mir unbedingt bei einer Tasse Tee erzählen. Aber erst muss ich meinen kleinen, verletzten Freund hier versorgen.“
Mit diesen Worten deutete er auf eine große Holzkiste am Boden. Als Emmi sich darüber beugte, entfuhr ihr ein entzückter Laut: „Oh, wie süß! Ein Igel!“